Indonesien
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Tag 26
Es geht in der Früh zum Flughafen in Denpasar. Der 2H Flug mit der Billigairline kostet mich genau soviel wie die Busfahrt ins 1000km entfernte Jakarta. In Jakarta angekommen werde ich in Binol wieder aufgelesen, es geht weiter zu seiner Tante. Wieder werde ich einmal herzlich empfangen und es gibt jede Menge gutes Essen. Dann geht es stundenlang nach Bogor mit den ankots. Diese Minibuse sind das öffentliche Transportmittel, da passen auch mal gut 18 Leute rein. Sauna auf 4 Rädern :), aber so macht das Reisen wenigstens noch Spass und ist authentisch. Abends esse ich zum Abschied mit den Studenen, einige werde ich hoffentlich im März 2011 wieder sehen- da wollen sie schliesslich unsere Uni besuchen.
Tag 27
Noch etwas shoppen am Vormittag, ein letzter Gado-gado Salat und es geht zum Flughafen. Diese 4 Wochen hätten mit allem nicht besser laufen können. Kann es ja kaum erwarten wieder ab zu heben.
Tag 17
Ich faulenze den ganzen Tag am Strand und arbeite mich mittlerweile durch mein 5. Buch.... wann hat man schon die Zeit zum lesen.
Tag 18
Nach Indonesien wollte ich vorallem auch wegen den Tauchgebieten, also mache ich mich auf zu den Gillis, 3 Inseln vor Lomboks Kueste. Um aber erstmal nach Banggsal zu kommen, von wo aus dann die Boote auf die Inselns ablegen, ist nicht ganz einfach, da es keinerlei oeffentliche regulaere Transportmittel. So buche ich dann halt das Minibus/Boot Ticket... klappt auch. Allerdings will mir Fahrer natuerlich sofort ein Rueckfahrticket andrehen, man bekommt ja sonst keins mehr auf den Inseln. Habe ich came-just-off-the-plane auf der Stirn kleben? Also sage ich hoefflich nein und lese weiter meine ReiseBibel:Lonely Planet. Der Kerl laesst allerdings nicht locker, faengt an mich zu beschimpfen und fuchtelt mit seinen Fauesten mir vor dem Gesicht rum. Da hat Muttis Erziehung aber echt versagt. Ich ueberlege ob ich ihm gleich ein paar vor den Latz knall-echt ne halbe Portion mir gegenueber... aber fcuk der Depp hat ja noch mein Boot ticket. Also entscheide ich mich fuer Nicken...laecheln... Ar..... denken. Funktioniert. Er rueckt schliesslich das Ticket raus und bekommt von mir keinen Cent extra. Mit viel Adrenalin im Blut setze ich auf Gilli Trawagan ueber, suche mir ne Unterkunft, geniese den Sonnenuntergang und schaue abends kostenlos Kino am Strand mit Annika aus Berlin. Happy days
Tag 19
In der Frueh gehe ich endlich auf -20meter. Die Corallen sind zwar nicht der Hammer, dafuer bekomme ich armlange Titenfische, Haie und Riesenschildkroeten zu sehen. Der Strand mit dem turkisfarbenen Wasser ist auch nicht von schlechten Eltern, auf der Insel leben immer noch Einheimische, es gibt keine Hunde, keine Auto und keine Polizei hier. Man findet aber immer noch guenstig was gutes zu essen, ueberhaupt ist die ganze Atmosphaere super entspannt. Genau das was ich in Thailand vermisst habe. Da stimmt mir auch Jack, ein Englaender, der seit Februar in SouthEastAsia kurz SEA, unterwegs ist bei einer Sisha abends am Strand zu. Happy days
Tag 20
Ich absolviere noch 2 weitere Tauchgaenge, sehe jedemenge Schildkroeten,Feuerfische,Rochen etc. Die echt professionelle Tauchschule verwandelt sich allerdings jeden Montagabends in ein Halligallidrecksauparty. Auf der Dachterasse tanzen neben Leuten aus aller Welt viele Indonesier ihre Breakdancebattle zu den Technorythmen des DJ. Man ueberlegt kurz ob man nach dem ganzen Bintang nicht im falschen Film ist-Drogen sind schliesslich in Indonesien verboten und ein Knasttagebuch will ich hier nicht fuehren- aber nein, ich traeume nicht... Happy nights
Tag 21
Was gibt es besseres als sein Hangover mit einer scharfen Portion Nasi Campur, frischen Mangos, und viel Sonne&Strand zu kurieren... abends, zieht in der Ferne ueber Lombok ein Gewitter auf und in Kombination mit dem Sternenhimmel ist das besser als der Kinofilm heute abend. Ich lerne noch paar mehr Englaender kennen, ganz angenehm weil irgendwie kann ich die meisten Deutschen beim Reisen nicht aus stehen. Meckern einfach an allem rumm.Who cares? Ich glaube beim naechsten Trip reise ich wieder alleine. Happy Travel
Tag 22
Es geht mit Jack, und Vicky&Neil, einem englischen Paarchen, das seit Januar unterwegs ist, rueber nach Gilli Meno. Die Insel ist allerdings fast zu ruhig und es steigt hier nur das aeltere Semester ab. So bleiben wir hier nur einen Tag.
Tag 23
Es geht weiter nach Gilli Air, hier ist weniger los, dafuer ist das Schnorcheln und die Straende noch besser als auf Trawagan... ich hole mir noch paar Tips von Vicky&Neil ab, fuer Indien 2011:). Faengt man einmal an mit dem Reisen an... und macht es richtig, kann man schwer wieder aufhoeren. Vorallem wenn ein Tag on the road soviel kostet wie in ein normaler Tag in Giessen. Bis jetzt habe ich etwa 15 Euro pro Tag ausgegeben, mind you, dass die Tauchgaenge fast mit 100 Euro zu buche geschlagen haben.
Tag 24
Es geht von Gilli Air mit Boot,Shuttle,Faehre zurueck nach Bali. Die Nacht verbringe ich im entspannte Padanbai. Uberall liegt der suesse Duft der Raucherstabchen von den hinduistischen Opfergaben in der Luft und bei einer dampfenden Schuessel Soto Ayam und einem kuehlen Bintang kommt mir die Idee, ich breche einfach ab, und buche den Flug nach Borneo um.. und gehe danach nach Australien wenn ich Geld brauchen sollte.....not
Tag 25
Zum Fruehstueck gibt es Pancake mit den besten Mangos die ich je hatte, ich mache mich wieder auf ins australische Lloretdemar : Kuta... wenigstens gut shoppen kann man hier. Beim Handeln habe ich mittlerweile den Dreh wieder raus, und teilweise zahle ich nur ein Bruchteil des Anfangsgebot. Dann werde ich von Rangga und Arie wieder aufgelesen und verbringe den restlichen Tag mit den beiden Studenten.
Tag 13:
Mit der Insel wechselt auch die Religion vom Islam zum Hinduismus. Nach 2 Wochen Java fuehle ich mich reif fuer den Strand und so schnappe ich mir das Fahrrad und radel an den Sanur Beach, an der Ostkueste von Bali. In den paar Stunden Sonnenbaden werde ich mehrmals angesprochen. Indonesier sind irgendwie verdammt neugierig. Im ersten Moment denkt man nur auweia vorallem wenn ein 20 jaehriger Sulawesi mit blaugefaerbten Haaren( da wirk Boy George echt wie der Malboro Man dagegen :) sich neben einen setzt. Letztendlich wollen alle nur ein paar Minuten ihr Englisch verbessern. Where u from? Married? Where u go ? und dann fragen alle noch nach einem Foto mit dem bule.
Ich komme hier sehr schnell ins Gespreache gerade weil ich alleine reise. Abends nimmt mich Arie noch mit zu einem ihrem Studienfreund, Rangga. Der Gute wird in einer hindu Zeremonie ins Mannesalter verabschiedet. Dabei werden ihm als Zeichen, dass er quasi erwachsen ist, 3 Zaehne angespitzt. Den Sinn dahinter bekomme ich nicht so richtig mit, egal. Ich werde mal wieder eingeladen, schuettel tausend Haende, es gibt koestliches balinesisches Essen und unterhalte mich noch Studenlang mit den ganzen Vetmedstudenten hier...
Tag 14:
Jayan, der Tierarzt, bietet mir an bei einem seiner Projekt zu helfen. Vor Nusa Dua im Sueden Bali arbeiten ein paar NGOler daran, das zerstoerte Riff wieder aufzubauen. So geht es mit einer Journalistitn, einem ehemaligen Tauchlehrer und einem Fotograf raus mit dem Boot an das Riff. Jayan und ich koennen mit schnorcheln. Die anderen 3 wollen den Fortschritt unterwasser festhalten und haben deshalb ihr Tauchequiment mitgebracht. Der Fotograf versenkt allerdings seine Kamera, Pech fuer ihn , Glueck fuer mich und so bietet er mir an stattdessen erstmal zu tauchen. Meine Lizenz habe ich ja seit Thailand und so komme ich schon frueher als geplant unter Wasser. Ich sehe zum ersten mal eine giftige Seeschlange!
Tag 15:
Die letzte Nacht habe ich in Kuta verbracht. Der Ort hier auf Bali ist beruehmt fuer seinen Strand, die perfekten Surfwellen und sein Nachtleben. Hier machen Massen an Australierer Urlaub, kein Wunder, so kann man sich in genuegend Bars und Diskotheken die Birne mit Bintang oder Magic Mushrooms wegknallen. Allerdings ist der Ort auch noch fuer was ganz anderes bekannt. So erinnert eine Gedenkstaette an die ueber 200 Opfer 2er Bombenanschlaege durch islamische Extremisten in 2002 hier. Mich haelt allerdings nicht viel hier, klar der Strand is der Hammer aber irgendwie erinnert das hier an eine (australische) Version von Lloret....so gebe ich mich auf die Suche nach meinem Robinson Crusoe Strand.
Tag 16:
und finde ihn schliesslich in Sengiggi auf Lombok.
Ich nehme in der Frueh die oeffentliche Faehre nach Lombok . Ich bin mal wieder der einzige bule hier unter den ganzen Leuten.Nach Stunden erreiche ich Sengiggi. Meine Unterkunft finde ich direkt am Strand bei ein paar netten Indo-Neuseeland Familie, leider ist neuseelandische Besitzer vor ein paar Monaten an Malaria gestorben, und deswegen bin ich der einzige Gast. Dafuer habe ich einen der Topstreande auf Erden 20 m entfernt von meinem Bungalow(6Euro inkl Fruehstueck) fuer mich ganz alleine. Gleich mal ein Tag verlaengern... kann ich ja wunderbar flexibler geht es ja nicht.
So wird mal Zeit wieder den Bericht zu aktualisieren. Ohne Netbook ist das allerdings nicht einfach... ich glaube, ich schaff mir einfach eins mal noch an fuer den naechsten Trip (Indien '11?;) dann klappt es auch wieder mit Bilder hochladen...
Tag 10:
Am Vormittag geht es zum Prambanantempel. Das Dejavu Erlebnis an Angkor Wat folgt sofort, aber dieser Hindutempel kann bei weitem nicht mit den Anlagen in Kambodscha, die ich im Maerz besichtigt habe, mithalten. Den restlichen Tag entspanne ich einfach bei den Studenen hier noch. Auf dem Rueckweg (alles mal wieder auf dem Roller) kommen wir in den Monsunartigen Regen, puenktlich zum Nachmittag kommt hier soviel Wasser vom Himmel runter wie in einer Woche in Giessen....dabei geht doch die Regenzeit erst Mitte Oktober los ?!
Tag 11:
Das Beste am reisen sind eigentlich nicht die Ziele(Straende,Vulkane oder Tempel) sondern der Weg dorthin. So geht es mit dem Zug nach Surabaya, dann einmal durch die ganze Stadt zum Busbahnhof und mit der Holzklasse noch 2 Std nach Probolinggo(inkl wechselnder Bands an Bord:). Abends schliesse ich mich fuer 2 Tage 3 andren Deutschen an, die haben eine Tour nach Bali ueber Mt ijen und Bromo gebucht, das kommt mir gerade recht. Ich werde allerdings, was das allerletzte Stueck anbelangt, abgezogt. Das kostet mich nochmal 2 Euro fuer die Busfahrt extra in Bali....
Tag 12:
2 Uhr nachts klingelt der Wecker, es geht los zum Vulkan Bromo, der Sonnenaufgang wird allerdings von soviel Nebel begleitet, dass man ueberhaupt nichts sieht. Am Viewpoint angekommen stehen schon 10 andere Leute oben. Alles Deutsche, die sich nur in einer Tour ueber alles beschweren.... ich mag ja auch meine typischdeutschen Macken noch haben aber warum man nach Indonesien reist, und dann sich ueber die Zustaende, den Dreck, die kalten Duschen beschwert? und dass Reisen ja anstregend und nicht Urlaub ist. Ja geschweige denn nicht mal in den (manchmal verdammt leckeren) extrem billigen Garkuechen essen will weil es ja man sich ja sowieso nur den Magen verdirbt und alles bah ist(ich habe keinen Tag bis jetzt Probleme gehabt). Da kann man (manchen) Leuten auch nicht mehr helfen... dafuer ist Kuta in Bali da. Wir steigen noch zum Bromo hinab der im inneren des riesigen Teggerkrater liegt. Dann geht es weiter mit einem Minibus 7 Std lang mitten durch den Urwald hinauf ins IjenPlateu. Die Nacht verbringe ich auf einer Kaffeeplantage, hier wird auch der Kopi luwak, der teuerste Kaffee der Welt, geerntet. Diese Katze frisst die Kaffeebohnen, scheidet diese unverdaut wieder aus, was das exquisite Aroma und den Preis von 250 USD? pro Kilogramm des Kaffees ausmachen soll.
Tag 13:
4 Uhr frueh klingelt diesmal der Wecker, wir fruehstuecken zum Sonnenaufgang( es gibt allerdings Touri Toast, und nicht die Schuessel Reis mit Huehnchen, die sonst mich immer gut ueber den Tag bringt). Es geht weiter zum Mount Ijen, wir wandern ca 1,5 Std zum Krategipfel, langsam klart sich der Nebel auf und legt die sicht auf die atemberaubende Landschaft und den Krater frei. Von den anderen Deutschen traut sich keiner in den Krater abzusteigen, ich schon. Ich werde von unzaehligen Schwefeltraegern begleitet. Diese armen Schweine bauen fuer paar Cent das Kilo den Schwefel im Krater ab und tragen gut 50Kg! 2x am Tag den Berg runter. Unten steigen noch Schwefeldaempfe auf, als der Wind ploetzlich dreht, muss ich erstmal ein paar Sekunden mit dem nassen Halstuch vor dem Mund in der Hocke ausharren, so beissend ist hier der Dampf. Aktiven Vulkan erobern kann ich jedenfalls erstmal von meiner to-do Liste streichen... es geht dann weiter mitm Minibus zur Fahre nach Bali... dort muss ich dann den offentlichen Bus nehmen. Abends komme ich in Denpasar an und werde so gleich von Arie, ebenefalls Vetmetstudentin hier aufgelesen. Ich komme die naechsten Tage bei einem Tierarzt unter....
Tag7:
Also so langsam entwickelt sich der Trip zu einer Homestay-only Reise. Binol hat mir den Kontakt zu 2 weiteren Studenten in Yogakarta gegeben, und so werde ich in der Frueh nach der Nacht im Zug von Rini abgeholt. Ich werde gleich zum Fruehstueck in das Warung ihrer Mutter eingeladen, danach geht es noch kurz auf den Campus, wo ich Randi treffe. Bei ihm und seiner Familie komme ich die naechsten Tage unter. Die beiden Zeigen mir erstmal die Stadt, wir besichtigen das Kanton, den Palast des Sultans von Yoga und anschliessend das Taman Sari, das Sultanbad. Die Leute hier sind echt gastfreundlich und unwohl oder besorgt fuehle ich mich zu keiner Zeit, allerdings bin ich etwas Lost in Translation. Randi spricht naemlich fast genau soviel Englisch wie ich Bahasa Indonesia. Saya tidak mengerti!
Tag8:
Der Muezzin ruft!
Mal wieder punktlich zum Morgengebet um 4.30 Uhr, und gefuehlte 3m von meinem Bett entfernt. Da hilft nicht mal mehr des Reisenden wichtigstes Utensil, die Oropax, was. Kann mir aber heute mal egal sein, es geht in der Frueh zu einem der groessten buddhistischen Monumente der Welt, Borobodur. Das Bauwerk, 42 km nordwestlich von Yoga besteht aus sechs quadratischen Ebenen. Auf denen sich unzaehlige Buddhastatuen und Stupa, aus Vulkanstein, befinden. Und das alles mitten im Urwald. Da klappt einem mal wieder die Kinnlade runter,aber irgendwie bin ich hier die touristische Attraktion und nicht etwa der Tempel. Staendig werde ich gefragt mit wildfremden Indonesiern fuer ein Gruppenfoto zu posieren( und das fast jeden Tag). Nach 1001 Aufnahmen geht es weiter auf den Ketep Pass, von da aus hat man ein wunderbaren Ausblick ueber Reisterrassen am Fuss des Vulkans Gedung Merapi. Der Vulkan, zuletzt 2006 ausgebrochen, ist heute allerdings Wolkenverhangen. Troztdem ist die Landschaft hier in Zentral Java irre. Am Nachmittag drehe ich meine Runden ueber die Maerkte, der ganze Batikgram ist aber eher nich so mein Geschmack. Man nimmt aber hier gerne die “Original” Rayban Sonnebrille fuer 4 Euro oder ein paar andere Kleinigkeiten mit.
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